Let's Make Lemonade

Wenn dir das Leben Zitronen schenkt, dann mache Limonade daraus: In unerwarteten Zeiten liegen auch neue Chancen und Möglichkeiten. Angelehnt an diese Redensart zeigen wir auf unserer Onlineplattform „Let‘s Make Lemonade“ mit Fachwissen aus unserem Agentur- und Beratungsnetzwerk, wie aus sauren Herausforderungen erfrischende Chancen werden.

Ergänzend zur Plattform begrüßen wir im gleichnamigen Podcast regelmäßig hochkarätige Gäste aus der Marketingbranche, die inspirierende und aktuelle Insights mit den Hörerinnen und Hörern teilen.

lets-make-lemonade.de

Marketing Entscheider Radar 2019 (Teil 2): Unternehmen nutzen ihre Daten unzureichend. Cyber Security ist das wichtigste Thema.

Pressemitteilung vom

Zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Deep Dive Data & Tech: Datenanalyse und Datenmanagement liegen in den Unternehmen brach
  • Verschenktes Potenzial: Nur sechs Prozent der Unternehmen werten vorhandene Daten optimal aus
  • Heißes Eisen Cyber Security: Für 87 Prozent ist der Schutz von Netzwerken und Computersystemen das vorrangige Thema der Zukunft

München, den 27.08.2019. Ob Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning, Voice, Bots, Apps, Internet of Things (IoT) – die digitale Marketingzukunft ist datenbasiert. Allerdings stehen die Unternehmen im Umgang mit ihren Daten noch ganz am Anfang. Zwar sind die Vorteile der systematischen Datennutzung wie bessere Planbarkeit und Auslastung von Ressourcen (70 Prozent), eine schnellere Anpassung des Sortiments an die Nachfrage (62 Prozent), Individualisierung von Produkten (56 Prozent) oder auch die Automatisierung von Arbeitsprozessen (40 Prozent) den Marketingentscheidern hinlänglich bekannt. Aber nur sechs (!) Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass die im eigenen Unternehmen vorhandenen Daten optimal ausgewertet werden. Weitere 48 Prozent sind zumindest teilweise dieser Meinung.

Zu diesen Ergebnissen kommt der zweite Teil der Studie „Marketing Entscheider Radar 2019“ (MER 2019) der Unternehmensberatung Brain Consulting, in welcher 100 Marketingentscheider zur Digitalisierung ihres Unternehmens befragt wurden. In Teil 1 standen die Themen Organisation & Struktur der Unternehmen, Digitalisierung & Prozesse und Mitarbeiter & Unternehmenskultur im Fokus. Teil 2 widmet sich dem Deep Dive Data & Tech sowie der Rolle von externen Beratern im Transformationsprozess. Und auch hier gibt es noch viel zu tun.

Silostrukturen, mangelnde Datenanalysen

Die Ursachen für die mangelnde Ausnutzung der Daten liegt unter anderem an fehlender Kommunikation und Interaktion, bedingt durch Silostrukturen in den Unternehmen. „Jede Abteilung beschäftigt sich mit ihren eigenen Daten“ sagen 40 Prozent der Befragten. Lediglich in 34 Prozent der Unternehmen analysieren interne Experten abteilungsübergreifend die in den Unternehmen brachliegenden Datenschätze, bei 24 Prozent liegt die abteilungsübergreifende Auswertung bei externen Experten oder Agenturen und in jedem fünften Unternehmen beschäftigt sich die Geschäftsführung mit der Analyse der hauseigenen (First Party-)Daten.

„Die saubere und intelligente Analyse von Daten ist der alles entscheidende Faktor für datenbasiertes Marketing, um auf Basis von Consumer Insights die Zielgruppen erfolgreich automatisiert und individualisiert anzusprechen, um die richtigen Schlüsse zu ziehen und Fehleinschätzungen zu vermeiden. Die Schätze liegen in den Unternehmen, es ist an der Zeit, diese Aufgabe schrittweise anzugehen – auch vor dem Hintergrund datenschutzrechtlicher Fragen“, kommentiert Oliver Mohr, Geschäftsführer Brain Consulting.

Eng verknüpft mit der Analyse ist das Management der Daten. Immerhin 30 Prozent der Unternehmen planen, das Datenmanagement stärker Inhouse zu verankern, um die Datenhoheit nicht aus der Hand zu geben und um im nächsten Schritt mit Hilfe von Data Management Plattformen (DMP) und Business Analytics/Intelligence sowie statistischen Modellings die Zielgruppen effizient und effektiv zu evaluieren. Im Vergleich zur Vorjahresstudie (MER 2018) hat sich hier viel getan: Hatten 2018 erst 35 Prozent der Unternehmen DMPs genutzt, sind es in der diesjährigen Umfrage bereits 52 Prozent. Noch größer ist der Sprung bei der Nutzung von statistischen Modellings, um Verbraucher zielgenau anzusprechen und Neukunden zu gewinnen – hier hat sich der Wert von 21 Prozent in 2018 auf 60 Prozent in 2019 knapp verdreifacht. Ein Einsatz, der sich lohnt: 70 Prozent bewerten die Ergebnisse mit Modellings als „sehr gut“, weitere 23 Prozent als „gut“.

Heißes Eisen Cyber Security

Und welche sind die übergeordneten Themen der „Dataisierung“ der Welt, welche die Unternehmen umtreiben? Für 87 Prozent ist die Cyber Security, also der Schutz der Computersysteme, Netzwerke und Technologien vor Missbrauch, mit großem Abstand die dringlichste Aufgabe. Auf Rang zwei der zukunftsrelevanten digitalen Geschäftsmodelle und Technologien folgen für 58 Prozent App-basierte Services (mobiler Zugriff auf Services via App auf alle Endgeräte), für 52 Prozent wird die Datenmonetarisierung und Datenvermarktung zur gewinnbringenden Nutzung eigener Kundendaten an Relevanz gewinnen. Knapp die Hälfte der befragten Entscheider (48 Prozent) wiederum stufen die Implementierung von Cloud-basierten Lösungen/Software als relevant für ihr Unternehmen ein. Obwohl Künstliche Intelligenz, Algorithmen, Voice, IoT & Co. die Schlagzeilen beherrschen, stehen diese Technologien erst weiter unten auf der Agenda: Das Internet of Things schafft es mit 42 Prozent gerade noch in die Top Five der Geschäftsmodelle und Technologien der Zukunft, die viel gehypten Trends Künstliche Intelligenz/Machine Learning und Chat Bots sind für jeden Dritten (33 Prozent) bzw. nur jeden Vierten (24 Prozent) von akuter Relevanz.

„Die Digitalisierung der Unternehmen wirkt sich bislang in erster Linie auf die technologische Infrastruktur aus. Knapp 60 Prozent haben hier in eine Modernisierung investiert. Auch für Anpassungen der Mitarbeiterstruktur sowie für externe Dienstleister, die auf digitale Transformation spezialisiert sind, haben die Unternehmen Geld in die Hand genommen. Das sind alles wichtige und richtige Maßnahmen, sie können aber nur der erste Schritt sein. Wie auch der zweite Teil des Marketing Entscheider Radar 2019 belegt, stehen die Unternehmen bei der Digitalisierung und dem dafür nötigen Kulturwandel sowie der Etablierung von Geschäftsmodellen noch ganz am Anfang“, bilanziert Oliver Mohr, Geschäftsführer Brain Consulting.

Know-how-Transfer durch externe Berater

Wie bereits der erste Teil des Marketing Entscheider Radars 2019 gezeigt hat, begleiten vor allem in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern externe Berater den andauernden Transformationsprozess (58 Prozent versus 42 Prozent). In 12 Prozent der Unternehmen kümmern sich neben externen Beratern noch Mitarbeiter im Nebenjob um die Transformation und in 26 Prozent sind hauptberuflich mehrere Mitarbeiter oder ein ganzes Team dafür abgestellt.

„Allein aufgrund des anhaltend hohen Tempos der Digitalisierung, der Komplexität und des erforderlichen Know-hows sind diese Aufgaben mit internen Ressourcen erfahrungsgemäß kaum zu stemmen. Externe und auf Digitalisierung spezialisierte Unternehmensberatungen leisten hier einen wertvollen Beitrag, um die Unternehmen fit für die Zukunft zu machen“, so das Fazit von Oliver Mohr.

Die Studie sowie hochauflösendes Bildmaterial stehen hier zum Download zur Verfügung. www.brain-consulting.de/studies

Methodensteckbrief:
Der Marketing Entscheider Radar 2019 befragte deutschlandweit 100 Marketing- und Mediaentscheider sowie Bereichsleiter in zehn werberelevanten Branchen (Automotive, Energie & Umwelt, Handel, FMCG, Finanzen & Versicherungen, IT, Maschinenbau, Pharma & Chemie, Telekommunikation, Öffentlicher Sektor) zum Digitalisierungsrad in ihren Unternehmen. Um ein möglichst exaktes und detailliertes Bild zu bekommen, wurden die relevanten Bereiche Organisation & Struktur der Unternehmen, Digitalisierung & Prozesse, Mitarbeiter & Unternehmenskultur, Data & Tech sowie die Bedeutung externer Berater im Transformationsprozess beleuchtet. Die CATI-Befragung wurde im März/April 2019 vom Münchner Marktforschungsinstitut Mindfacts im Auftrag der Brain Consulting durchgeführt.

Über Brain Consulting

Brain Consulting ist eine zur Omnicom Gruppe zugehörige Unternehmensberatung mit Fokus auf die Bereiche Marketing, Kommunikation und Media. Wir bieten wegweisende Lösungen zu allen Relevanzthemen der digitalen Transformation. Schwerpunkte unseres Wirkungsspektrums bilden die Felder Marketing Transformation, Customer Strategy, Data & Tech und Marketing Success.

www.brain-consulting.de

Über Omnicom Media Group Germany

Die Omnicom Media Group Germany ist die deutsche Mediaholding der Omnicom, einer weltweit führenden Kommunikations-, Werbe- und Marketingdienstleistungsgruppe. Mit den Agenturen OMD, PHD und Hearts & Science umfasst sie drei relevante und wachstumsstarke Mediaagenturnetworks in Deutschland, die mehr als 200 namhafte, werbetreibende Unternehmen in den Bereichen Strategie, Kommunikation, Mediaplanung, Mediaeinkauf, Optimierung und Forschung betreuen.

Zur Omnicom Media Group Germany gehören auch verschiedene Spezialagenturen und -bereiche wie Annalect (datengetriebene Marketinglösungen), Resolution Media (Performance Marketing), areasolutions (Kommunikation im öffentlichen Raum), OMG Fuse (Markeninszenierungen & freiwillige Markenerlebnisse), Trakken Web Services (Digital Analytics & Conversion Optimierung) sowie seit März 2018 Brain Consulting (Beratung für digitale Transformation). Im Herbst 2018 hat die Omnicom Media Group Germany die Performance Marketing-Sparte der UDG United Digital Group akquiriert und in die bestehende Resolution Media transformiert.

Das erklärte Ziel aller Agenturen und Bereiche der Omnicom Media Group Germany ist es, Kunden dabei zu helfen, den Wert ihrer Kommunikation zu steigern.

Die Agenturen der Omnicom Media Group Germany sind mit mehr als 1.400 Mitarbeitern an sieben deutschen Standorten vertreten.

www.omnicommediagroup.de

Pressekontakt:

Kathrin Ossendorf, Omnicom Media Group Germany

Public Relations & Marketing

Tel.: 0211-38807-779

E-Mail: kathrin.ossendorf@omnicommediagroup.com

Die Omnicom Media Group Germany ist Teil der Omnicom, einer weltweit führenden Kommunikations-, Werbe- und Marketingdienstleistungsgruppe. Mit den Agenturen OMD, PHD und Hearts & Science umfasst sie drei relevante und wachstumsstarke Mediaagenturnetworks in Deutschland. Im Kerngeschäft betreuen und beraten die Agenturen mehr als 200 namhafte werbungtreibende Unternehmen in den Bereichen Strategie, Kommunikation, Mediaplanung und -einkauf sowie Optimierung und Forschung.

Darüber hinaus belegt die Omnicom Media Group Germany weitere Transformationsfelder: Der Data & Performance-Bereich besteht aus Marken wie annalect (datengetriebene Marketinglösungen), M,P,Newmedia, (Branding & Performance) sowie Trakken (Digital Analytics & Conversion-Optimierung). Im zweiten Transformationsfeld ist mit bynd die Strategie- und Technologie-Beratung angesiedelt. Zur Omnicom Media Group gehören außerdem die Spezialisten-Teams der Agenturen areasolutions (Kommunikation im öffentlichen Raum) und OMG FUSE (digitale Kommunikation).

Das erklärte Ziel aller Agenturen, Beratungsunternehmen und Bereiche der Omnicom Media Group Germany ist es, Kunden dabei zu helfen, den Wert ihrer Kommunikation zu steigern. Die Agenturen und Beratungsunternehmen der Omnicom Media Group Germany sind mit mehr als 1.600 Mitarbeitenden an sieben deutschen Standorten vertreten.

Marketing Entscheider Radar 2019 (Teil 2): Unternehmen nutzen ihre Daten unzureichend. Cyber Security ist das wichtigste Thema.

Pressemitteilung vom

Zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Deep Dive Data & Tech: Datenanalyse und Datenmanagement liegen in den Unternehmen brach
  • Verschenktes Potenzial: Nur sechs Prozent der Unternehmen werten vorhandene Daten optimal aus
  • Heißes Eisen Cyber Security: Für 87 Prozent ist der Schutz von Netzwerken und Computersystemen das vorrangige Thema der Zukunft

München, den 27.08.2019. Ob Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning, Voice, Bots, Apps, Internet of Things (IoT) – die digitale Marketingzukunft ist datenbasiert. Allerdings stehen die Unternehmen im Umgang mit ihren Daten noch ganz am Anfang. Zwar sind die Vorteile der systematischen Datennutzung wie bessere Planbarkeit und Auslastung von Ressourcen (70 Prozent), eine schnellere Anpassung des Sortiments an die Nachfrage (62 Prozent), Individualisierung von Produkten (56 Prozent) oder auch die Automatisierung von Arbeitsprozessen (40 Prozent) den Marketingentscheidern hinlänglich bekannt. Aber nur sechs (!) Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass die im eigenen Unternehmen vorhandenen Daten optimal ausgewertet werden. Weitere 48 Prozent sind zumindest teilweise dieser Meinung.

Zu diesen Ergebnissen kommt der zweite Teil der Studie „Marketing Entscheider Radar 2019“ (MER 2019) der Unternehmensberatung Brain Consulting, in welcher 100 Marketingentscheider zur Digitalisierung ihres Unternehmens befragt wurden. In Teil 1 standen die Themen Organisation & Struktur der Unternehmen, Digitalisierung & Prozesse und Mitarbeiter & Unternehmenskultur im Fokus. Teil 2 widmet sich dem Deep Dive Data & Tech sowie der Rolle von externen Beratern im Transformationsprozess. Und auch hier gibt es noch viel zu tun.

Silostrukturen, mangelnde Datenanalysen

Die Ursachen für die mangelnde Ausnutzung der Daten liegt unter anderem an fehlender Kommunikation und Interaktion, bedingt durch Silostrukturen in den Unternehmen. „Jede Abteilung beschäftigt sich mit ihren eigenen Daten“ sagen 40 Prozent der Befragten. Lediglich in 34 Prozent der Unternehmen analysieren interne Experten abteilungsübergreifend die in den Unternehmen brachliegenden Datenschätze, bei 24 Prozent liegt die abteilungsübergreifende Auswertung bei externen Experten oder Agenturen und in jedem fünften Unternehmen beschäftigt sich die Geschäftsführung mit der Analyse der hauseigenen (First Party-)Daten.

„Die saubere und intelligente Analyse von Daten ist der alles entscheidende Faktor für datenbasiertes Marketing, um auf Basis von Consumer Insights die Zielgruppen erfolgreich automatisiert und individualisiert anzusprechen, um die richtigen Schlüsse zu ziehen und Fehleinschätzungen zu vermeiden. Die Schätze liegen in den Unternehmen, es ist an der Zeit, diese Aufgabe schrittweise anzugehen – auch vor dem Hintergrund datenschutzrechtlicher Fragen“, kommentiert Oliver Mohr, Geschäftsführer Brain Consulting.

Eng verknüpft mit der Analyse ist das Management der Daten. Immerhin 30 Prozent der Unternehmen planen, das Datenmanagement stärker Inhouse zu verankern, um die Datenhoheit nicht aus der Hand zu geben und um im nächsten Schritt mit Hilfe von Data Management Plattformen (DMP) und Business Analytics/Intelligence sowie statistischen Modellings die Zielgruppen effizient und effektiv zu evaluieren. Im Vergleich zur Vorjahresstudie (MER 2018) hat sich hier viel getan: Hatten 2018 erst 35 Prozent der Unternehmen DMPs genutzt, sind es in der diesjährigen Umfrage bereits 52 Prozent. Noch größer ist der Sprung bei der Nutzung von statistischen Modellings, um Verbraucher zielgenau anzusprechen und Neukunden zu gewinnen – hier hat sich der Wert von 21 Prozent in 2018 auf 60 Prozent in 2019 knapp verdreifacht. Ein Einsatz, der sich lohnt: 70 Prozent bewerten die Ergebnisse mit Modellings als „sehr gut“, weitere 23 Prozent als „gut“.

Heißes Eisen Cyber Security

Und welche sind die übergeordneten Themen der „Dataisierung“ der Welt, welche die Unternehmen umtreiben? Für 87 Prozent ist die Cyber Security, also der Schutz der Computersysteme, Netzwerke und Technologien vor Missbrauch, mit großem Abstand die dringlichste Aufgabe. Auf Rang zwei der zukunftsrelevanten digitalen Geschäftsmodelle und Technologien folgen für 58 Prozent App-basierte Services (mobiler Zugriff auf Services via App auf alle Endgeräte), für 52 Prozent wird die Datenmonetarisierung und Datenvermarktung zur gewinnbringenden Nutzung eigener Kundendaten an Relevanz gewinnen. Knapp die Hälfte der befragten Entscheider (48 Prozent) wiederum stufen die Implementierung von Cloud-basierten Lösungen/Software als relevant für ihr Unternehmen ein. Obwohl Künstliche Intelligenz, Algorithmen, Voice, IoT & Co. die Schlagzeilen beherrschen, stehen diese Technologien erst weiter unten auf der Agenda: Das Internet of Things schafft es mit 42 Prozent gerade noch in die Top Five der Geschäftsmodelle und Technologien der Zukunft, die viel gehypten Trends Künstliche Intelligenz/Machine Learning und Chat Bots sind für jeden Dritten (33 Prozent) bzw. nur jeden Vierten (24 Prozent) von akuter Relevanz.

„Die Digitalisierung der Unternehmen wirkt sich bislang in erster Linie auf die technologische Infrastruktur aus. Knapp 60 Prozent haben hier in eine Modernisierung investiert. Auch für Anpassungen der Mitarbeiterstruktur sowie für externe Dienstleister, die auf digitale Transformation spezialisiert sind, haben die Unternehmen Geld in die Hand genommen. Das sind alles wichtige und richtige Maßnahmen, sie können aber nur der erste Schritt sein. Wie auch der zweite Teil des Marketing Entscheider Radar 2019 belegt, stehen die Unternehmen bei der Digitalisierung und dem dafür nötigen Kulturwandel sowie der Etablierung von Geschäftsmodellen noch ganz am Anfang“, bilanziert Oliver Mohr, Geschäftsführer Brain Consulting.

Know-how-Transfer durch externe Berater

Wie bereits der erste Teil des Marketing Entscheider Radars 2019 gezeigt hat, begleiten vor allem in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern externe Berater den andauernden Transformationsprozess (58 Prozent versus 42 Prozent). In 12 Prozent der Unternehmen kümmern sich neben externen Beratern noch Mitarbeiter im Nebenjob um die Transformation und in 26 Prozent sind hauptberuflich mehrere Mitarbeiter oder ein ganzes Team dafür abgestellt.

„Allein aufgrund des anhaltend hohen Tempos der Digitalisierung, der Komplexität und des erforderlichen Know-hows sind diese Aufgaben mit internen Ressourcen erfahrungsgemäß kaum zu stemmen. Externe und auf Digitalisierung spezialisierte Unternehmensberatungen leisten hier einen wertvollen Beitrag, um die Unternehmen fit für die Zukunft zu machen“, so das Fazit von Oliver Mohr.

Die Studie sowie hochauflösendes Bildmaterial stehen hier zum Download zur Verfügung. www.brain-consulting.de/studies

Methodensteckbrief:
Der Marketing Entscheider Radar 2019 befragte deutschlandweit 100 Marketing- und Mediaentscheider sowie Bereichsleiter in zehn werberelevanten Branchen (Automotive, Energie & Umwelt, Handel, FMCG, Finanzen & Versicherungen, IT, Maschinenbau, Pharma & Chemie, Telekommunikation, Öffentlicher Sektor) zum Digitalisierungsrad in ihren Unternehmen. Um ein möglichst exaktes und detailliertes Bild zu bekommen, wurden die relevanten Bereiche Organisation & Struktur der Unternehmen, Digitalisierung & Prozesse, Mitarbeiter & Unternehmenskultur, Data & Tech sowie die Bedeutung externer Berater im Transformationsprozess beleuchtet. Die CATI-Befragung wurde im März/April 2019 vom Münchner Marktforschungsinstitut Mindfacts im Auftrag der Brain Consulting durchgeführt.

Über Brain Consulting

Brain Consulting ist eine zur Omnicom Gruppe zugehörige Unternehmensberatung mit Fokus auf die Bereiche Marketing, Kommunikation und Media. Wir bieten wegweisende Lösungen zu allen Relevanzthemen der digitalen Transformation. Schwerpunkte unseres Wirkungsspektrums bilden die Felder Marketing Transformation, Customer Strategy, Data & Tech und Marketing Success.

www.brain-consulting.de

Über Omnicom Media Group Germany

Die Omnicom Media Group Germany ist die deutsche Mediaholding der Omnicom, einer weltweit führenden Kommunikations-, Werbe- und Marketingdienstleistungsgruppe. Mit den Agenturen OMD, PHD und Hearts & Science umfasst sie drei relevante und wachstumsstarke Mediaagenturnetworks in Deutschland, die mehr als 200 namhafte, werbetreibende Unternehmen in den Bereichen Strategie, Kommunikation, Mediaplanung, Mediaeinkauf, Optimierung und Forschung betreuen.

Zur Omnicom Media Group Germany gehören auch verschiedene Spezialagenturen und -bereiche wie Annalect (datengetriebene Marketinglösungen), Resolution Media (Performance Marketing), areasolutions (Kommunikation im öffentlichen Raum), OMG Fuse (Markeninszenierungen & freiwillige Markenerlebnisse), Trakken Web Services (Digital Analytics & Conversion Optimierung) sowie seit März 2018 Brain Consulting (Beratung für digitale Transformation). Im Herbst 2018 hat die Omnicom Media Group Germany die Performance Marketing-Sparte der UDG United Digital Group akquiriert und in die bestehende Resolution Media transformiert.

Das erklärte Ziel aller Agenturen und Bereiche der Omnicom Media Group Germany ist es, Kunden dabei zu helfen, den Wert ihrer Kommunikation zu steigern.

Die Agenturen der Omnicom Media Group Germany sind mit mehr als 1.400 Mitarbeitern an sieben deutschen Standorten vertreten.

www.omnicommediagroup.de

Pressekontakt:

Kathrin Ossendorf, Omnicom Media Group Germany

Public Relations & Marketing

Tel.: 0211-38807-779

E-Mail: kathrin.ossendorf@omnicommediagroup.com

 
> Unser Management
  • Paul Remitz
    Chief Executive Officer
  • Christian Fourmont
    Chief Financial Officer
  • Peter Kuhlmann
    Chief Operating Officer
  • Frank Ziegler
    Chief Investment Officer
  • Sascha Jansen
    Chief Digital Officer
 
> Agenturen und Beratungsunternehmen



Zur Omnicom Media Group Germany gehören die Media- und Kommunikationsagenturen OMD, PHD und Hearts & Science sowie verschiedene Spezialagenturen und Beratungsunternehmen wie Annalect (datengetriebene Marketinglösungen), areasolutions (Kommunikation im öffentlichen Raum), OMG Fuse (Markeninszenierungen & freiwillige Markenerlebnisse), Trakken (Digital Analytics & Conversion Optimierung) und bynd (Strategie- und Technologie-Beratung).

OMD ist eine der führenden Mediaagenturen Deutschlands und entwickelt auf Basis von Innovation, Kreativität, Empathie und Daten wirksame Marketing- und Kommunikationslösungen für Unternehmen. Getreu ihrer Philosophie „Better decisions, faster“ steht für die Agentur immer im Fokus, ihre Kunden dabei zu unterstützen, schneller zu lernen und schneller zu handeln – um letztlich relevantere, effektivere und profitablere Verbindungen zwischen Menschen und Marken entstehen zu lassen. So gelingt es OMD, nachweisbar zum Geschäftserfolg ihrer Kunden beizutragen.

OMD beschäftigt in Deutschland über 800 Mitarbeitende an insgesamt vier Standorten: Düsseldorf, Hamburg, München und Berlin. Die Agenturgruppe ist Teil von OMD Worldwide, dem weltweit größten Media-Agenturnetzwerk mit Offices in 100 Ländern und mehr als 12.000 Angestellten. Weltweit ist OMD vom renommierten US-Branchenmagazin Adweek zur „Global Media Agency of the Year" 2019 & 2020 ernannt worden.

www.omd.com/germany

  • Susanne Grundmann
    Chief Executive Officer
  • Markus Stautner
    Chief Operating Officer
  • Boris Cieslar
    Chief Client Officer
  • René Coiffard
    Chief Strategy Officer

PHD ist eine der am schnellsten wachsenden Mediaagenturen in Deutschland und versteht sich als Challenger unter den etablierten Agenturen. Offenheit und Selbstbewusstsein bilden die Basis einer Kultur, in der kreative Ideen und innovative Mediastrategien entstehen, die einen echten Mehrwert für die Markenkommunikation der PHD-Kunden bedeuten. Der Claim „Make the Leap“ beschreibt dabei den Anspruch, sich aus der Komfortzone zu bewegen und neue Perspektiven einzunehmen, um nach Wachstum und dem großen Mehr zu streben.

In Deutschland beschäftigt PHD insgesamt über 300 Mitarbeitende, an den Standorten Frankfurt, Düsseldorf und Hamburg. Die Agentur ist Teil des Agenturnetzwerks PHD Worldwide, welches über 6.000 Mitarbeitende in mehr als 100 Dependancen weltweit beschäftigt und regelmäßig zu den am meisten ausgezeichneten Mediaagenturen zählt. Ende 2019 wurde PHD beim Cristal- und Eurobest-Award zum zweiten Mal in Folge zum „Media Network of the Year“ gewählt.

www.phdmedia.com/germany

  • Holger Thalheimer
    Chief Executive Officer
  • Sabine Knöpfel-Ruth
    Chief Operating Officer

Hearts & Science ist eine Agentur für datenzentriertes Marketing. Gegründet 2016 in den USA wurde die Agentur bereits im ersten Jahr ihres Bestehens zum erfolgreichsten Newcomer des RECMA New Business-Rankings. Weltweit hat Hearts & Science über 800 Mitarbeitende und unterhält 16 Offices. In Deutschland ist Hearts & Science seit 2017 am Standort Düsseldorf vertreten.

Das erklärte Ziel von Hearts & Science ist es, effektive und in zunehmendem Maße personalisierte Verbindungen zwischen Menschen und Marken zu kreieren, die einen skalierbaren und messbaren Beitrag zum Geschäftserfolg von Unternehmen leisten. Hearts & Science steht für die Verbindung von zwei Welten: für persönliche Beziehungen – mit Millionen von Menschen. Durch datenzentrierte Ansätze hilft die Agentur ihren Kunden dabei, ihre Ziele in den adressierbaren ebenso wie in den nicht adressierbaren Medien effizient und effektiv zu erreichen.

In der Zusammenarbeit mit ihren Kunden verfolgt die Agentur einen transparenten Open-Source-Ansatz: Alle Hearts & Science-Technologien, Daten und Insights sind Kunden jederzeit vollständig zugänglich.

www.hearts-science.com/de

  • Dominik Scholta
    Chief Executive Officer
  • Daniel Schetter
    Chief Client Officer
  • Richard Kim
    Chief Operating Officer

Annalect sind die Spezialisten für datengetriebenes Marketing der Omnicom Media Group Germany. 

Annalect bietet Consumer Insights, Personalisierung, Marketing-Automatisierung und entwickelt cloudbasierte Software Lösungen. Annalect verfolgt dabei das Ziel, die digitale Transformation im Marketing gemeinsam mit allen Stakeholdern ganzheitlich zu beschleunigen, um schnell spürbare Vorteile zu schaffen.

www.annalect.de

  • Peter Kuhlmann
    Chief Operating Officer

Seit der Gründung im Jahr 2008 bietet Trakken führende Beratungslösungen im Bereich der Digital Analytics und Conversion Optimierung an. Ein professionelles Team aus erfahrenen Consultants, Data Scientists, Designern und Developern unterstützt Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen bei der Optimierung ihrer Webseite und Marketing-Aktivitäten. Trakken beschäftigt an den Standorten Hamburg, München, Berlin, Zürich, Stockholm und Barcelona über 60 Mitarbeitende und ist unter anderem zertifizierter Service-Partner und Reseller von Optimizely und den Produkten der Google Marketing Platform.

www.trakken.de

  • Timo Aden
    Managing Director
  • Lennart Paulsen
    Managing Director

OMG Fuse ist die Spezialagentur für digitale Kommunikation innerhalb der Omnicom Media Group Germany. An den drei Standorten, Düsseldorf, Hamburg und München entwickeln mehr als 60 Expert*innen Strategien und Kampagnen in den Bereichen Social Media, Gaming und Influencer Marketing. Eckpfeiler der Agentur sind die wirksame Verbindung von digitaler Popkultur und Geschwindigkeit, Kreationsintelligenz und Implementierungsqualität.  

Auf diesem Fundament fungiert OMG Fuse als Lead-Agentur für zahlreiche globale Marken aller Branchen, innerhalb und außerhalb des Omnicom Netzwerks. 

www.omgfuse.de

  • Lucas Petermeier
    Managing Director
  • Yvonne Lukas
    Managing Partner Creation

areasolutions ist die Spezialagentur der Omnicom Media Group Germany für Kommunikation im öffentlichen Raum. Die Beratungsunits decken das gesamte Spektrum von der strategischen Planung, Parametern der Grob- und Feinplanung bis hin zum Einkauf von Out-of-Home-Media ab. areasolutions berät ihre Kunden außerdem zu allen Außenwerbe-Spezialformen im analogen und digitalen Ambient Medien-Bereich sowie im Segment Kino. Darüber hinaus bietet areasolutions auf Datenanalyse basierende Lösungen für Media- und Marketingfragestellungen im öffentlichen Raum an.

Als Teil der Omnicom Media Group Germany arbeitet areasolutions in enger Zusammenarbeit mit den Planungsteams der Agenturen OMD, PHD und Hearts & Science. Das ermöglicht es der Spezialagentur, die Kommunikationsstrategien ihrer Kunden immer ganzheitlich unter Einbeziehung aller Mediagattungen zu betrachten.

www.areasolutions.de

  • Matthias Grawitter
    Managing Director
  • Dirk Honert
    Managing Director
  • Christian Seemann
    Managing Director

bynd [bɪˈjɒnd] ist die Strategie- und Technologie-Beratung der Omnicom Media Group Germany. bynd konzipiert und implementiert integrierte end-to-end Marketing-Lösungen für alle Stufen des Wertschöpfungsprozesses.

bynd beschleunigt die Marketing-Evolution ihrer Kunden durch eine einzigartige Symbiose aus strategischen, technologischen und analytischen Kompetenzen und ausgewählten Methoden. Ziel ist eine konsequente Konsumentenzentrierung unter der Ambition: „better marketing for people“.

www.bynd.consulting

  • Oliver Mohr
    Managing Director
  • Peter Kuhlmann
    Managing Director
> Corporate Social Responsibility

Innerhalb der Omnicom Media Group Germany arbeiten wir seit jeher daran, unseren positiven Beitrag in möglichst vielen gesellschaftsrelevanten Dimensionen zu leisten.
Als einer der größten Arbeitgeber der deutschen Kommunikations-branche nehmen wir unsere Verantwortung im Bereich Corporate Social Responsibility durch eine Reihe von Initiativen wahr – weil wir Verantwortung tragen. Vier Säulen bilden das Fundament für alle globalen, regionalen und lokalen CSR-Initiativen innerhalb unseres Netzwerks: People, Community, Environment, Governance.
 

Wir sind ein People Business.

Im Bereich „People“ geht es um unsere Mitarbeitenden, die eine Fülle von Wissen, Erfahrungen und Perspektiven in unsere Arbeit einbringen. Wir haben uns dazu verpflichtet, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich jede*r wohlfühlt sowie selbstbewusst und wertgeschätzt arbeiten kann.

Unser positives Engagement in die Gesellschaft hinein ist im Bereich „Community“ verortet. Neben kurzfristigen Aktionen und Engagements gibt es bei der Omnicom Media Group Initiativen, die schon seit Jahren bestehen und die in unsere DNA übergegangen sind.

Der Bereich „Environment“, also Umweltschutz, liegt uns als Gruppe sehr am Herzen. Zusammen mit den zu Omnicom gehörenden Agenturgruppen BBDO Group Germany und Ketchum Gruppe gehen wir den nächsten Schritt beim Klimaschutz: Sämtliche Standorte aller zu den drei Gruppen gehörenden Agenturen und Beratungsunternehmen sind seit dem 1. Oktober 2021 klimaneutral.
 

Bereits 2015 haben wir ein Energie- und Umweltmanagement nach den ISO-Normen 50001 (Energie) und 14001 (Umwelt) etabliert und arbeiten seitdem an der kontinuierlichen Reduzierung der Energieverbräuche und CO2-Emissionen.

Weitere Informationen: Omnicom Media Group Germany – klimaneutrales Unternehmen

Zum Bereich „Governance“ gehören diverse Initiativen und Maßnahmen, die unser klares Bekenntnis zu Integrität untermauern. Integrität beginnt mit unseren Verhaltensgrundsätzen. Sie sind der Ausdruck unseres Anspruchs, nach den höchsten ethischen Standards zu arbeiten und stets fair und integer zu agieren. 

Mehr zur Energie- und Umweltpolitik der Omnicom Media Group Germany.

> Presse

Marketing Entscheider Radar 2019 (Teil 2): Unternehmen nutzen ihre Daten unzureichend. Cyber Security ist das wichtigste Thema.

Pressemitteilung vom

Zentrale Ergebnisse der Studie:

  • Deep Dive Data & Tech: Datenanalyse und Datenmanagement liegen in den Unternehmen brach
  • Verschenktes Potenzial: Nur sechs Prozent der Unternehmen werten vorhandene Daten optimal aus
  • Heißes Eisen Cyber Security: Für 87 Prozent ist der Schutz von Netzwerken und Computersystemen das vorrangige Thema der Zukunft

München, den 27.08.2019. Ob Künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning, Voice, Bots, Apps, Internet of Things (IoT) – die digitale Marketingzukunft ist datenbasiert. Allerdings stehen die Unternehmen im Umgang mit ihren Daten noch ganz am Anfang. Zwar sind die Vorteile der systematischen Datennutzung wie bessere Planbarkeit und Auslastung von Ressourcen (70 Prozent), eine schnellere Anpassung des Sortiments an die Nachfrage (62 Prozent), Individualisierung von Produkten (56 Prozent) oder auch die Automatisierung von Arbeitsprozessen (40 Prozent) den Marketingentscheidern hinlänglich bekannt. Aber nur sechs (!) Prozent der Unternehmen sind der Meinung, dass die im eigenen Unternehmen vorhandenen Daten optimal ausgewertet werden. Weitere 48 Prozent sind zumindest teilweise dieser Meinung.

Zu diesen Ergebnissen kommt der zweite Teil der Studie „Marketing Entscheider Radar 2019“ (MER 2019) der Unternehmensberatung Brain Consulting, in welcher 100 Marketingentscheider zur Digitalisierung ihres Unternehmens befragt wurden. In Teil 1 standen die Themen Organisation & Struktur der Unternehmen, Digitalisierung & Prozesse und Mitarbeiter & Unternehmenskultur im Fokus. Teil 2 widmet sich dem Deep Dive Data & Tech sowie der Rolle von externen Beratern im Transformationsprozess. Und auch hier gibt es noch viel zu tun.

Silostrukturen, mangelnde Datenanalysen

Die Ursachen für die mangelnde Ausnutzung der Daten liegt unter anderem an fehlender Kommunikation und Interaktion, bedingt durch Silostrukturen in den Unternehmen. „Jede Abteilung beschäftigt sich mit ihren eigenen Daten“ sagen 40 Prozent der Befragten. Lediglich in 34 Prozent der Unternehmen analysieren interne Experten abteilungsübergreifend die in den Unternehmen brachliegenden Datenschätze, bei 24 Prozent liegt die abteilungsübergreifende Auswertung bei externen Experten oder Agenturen und in jedem fünften Unternehmen beschäftigt sich die Geschäftsführung mit der Analyse der hauseigenen (First Party-)Daten.

„Die saubere und intelligente Analyse von Daten ist der alles entscheidende Faktor für datenbasiertes Marketing, um auf Basis von Consumer Insights die Zielgruppen erfolgreich automatisiert und individualisiert anzusprechen, um die richtigen Schlüsse zu ziehen und Fehleinschätzungen zu vermeiden. Die Schätze liegen in den Unternehmen, es ist an der Zeit, diese Aufgabe schrittweise anzugehen – auch vor dem Hintergrund datenschutzrechtlicher Fragen“, kommentiert Oliver Mohr, Geschäftsführer Brain Consulting.

Eng verknüpft mit der Analyse ist das Management der Daten. Immerhin 30 Prozent der Unternehmen planen, das Datenmanagement stärker Inhouse zu verankern, um die Datenhoheit nicht aus der Hand zu geben und um im nächsten Schritt mit Hilfe von Data Management Plattformen (DMP) und Business Analytics/Intelligence sowie statistischen Modellings die Zielgruppen effizient und effektiv zu evaluieren. Im Vergleich zur Vorjahresstudie (MER 2018) hat sich hier viel getan: Hatten 2018 erst 35 Prozent der Unternehmen DMPs genutzt, sind es in der diesjährigen Umfrage bereits 52 Prozent. Noch größer ist der Sprung bei der Nutzung von statistischen Modellings, um Verbraucher zielgenau anzusprechen und Neukunden zu gewinnen – hier hat sich der Wert von 21 Prozent in 2018 auf 60 Prozent in 2019 knapp verdreifacht. Ein Einsatz, der sich lohnt: 70 Prozent bewerten die Ergebnisse mit Modellings als „sehr gut“, weitere 23 Prozent als „gut“.

Heißes Eisen Cyber Security

Und welche sind die übergeordneten Themen der „Dataisierung“ der Welt, welche die Unternehmen umtreiben? Für 87 Prozent ist die Cyber Security, also der Schutz der Computersysteme, Netzwerke und Technologien vor Missbrauch, mit großem Abstand die dringlichste Aufgabe. Auf Rang zwei der zukunftsrelevanten digitalen Geschäftsmodelle und Technologien folgen für 58 Prozent App-basierte Services (mobiler Zugriff auf Services via App auf alle Endgeräte), für 52 Prozent wird die Datenmonetarisierung und Datenvermarktung zur gewinnbringenden Nutzung eigener Kundendaten an Relevanz gewinnen. Knapp die Hälfte der befragten Entscheider (48 Prozent) wiederum stufen die Implementierung von Cloud-basierten Lösungen/Software als relevant für ihr Unternehmen ein. Obwohl Künstliche Intelligenz, Algorithmen, Voice, IoT & Co. die Schlagzeilen beherrschen, stehen diese Technologien erst weiter unten auf der Agenda: Das Internet of Things schafft es mit 42 Prozent gerade noch in die Top Five der Geschäftsmodelle und Technologien der Zukunft, die viel gehypten Trends Künstliche Intelligenz/Machine Learning und Chat Bots sind für jeden Dritten (33 Prozent) bzw. nur jeden Vierten (24 Prozent) von akuter Relevanz.

„Die Digitalisierung der Unternehmen wirkt sich bislang in erster Linie auf die technologische Infrastruktur aus. Knapp 60 Prozent haben hier in eine Modernisierung investiert. Auch für Anpassungen der Mitarbeiterstruktur sowie für externe Dienstleister, die auf digitale Transformation spezialisiert sind, haben die Unternehmen Geld in die Hand genommen. Das sind alles wichtige und richtige Maßnahmen, sie können aber nur der erste Schritt sein. Wie auch der zweite Teil des Marketing Entscheider Radar 2019 belegt, stehen die Unternehmen bei der Digitalisierung und dem dafür nötigen Kulturwandel sowie der Etablierung von Geschäftsmodellen noch ganz am Anfang“, bilanziert Oliver Mohr, Geschäftsführer Brain Consulting.

Know-how-Transfer durch externe Berater

Wie bereits der erste Teil des Marketing Entscheider Radars 2019 gezeigt hat, begleiten vor allem in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern externe Berater den andauernden Transformationsprozess (58 Prozent versus 42 Prozent). In 12 Prozent der Unternehmen kümmern sich neben externen Beratern noch Mitarbeiter im Nebenjob um die Transformation und in 26 Prozent sind hauptberuflich mehrere Mitarbeiter oder ein ganzes Team dafür abgestellt.

„Allein aufgrund des anhaltend hohen Tempos der Digitalisierung, der Komplexität und des erforderlichen Know-hows sind diese Aufgaben mit internen Ressourcen erfahrungsgemäß kaum zu stemmen. Externe und auf Digitalisierung spezialisierte Unternehmensberatungen leisten hier einen wertvollen Beitrag, um die Unternehmen fit für die Zukunft zu machen“, so das Fazit von Oliver Mohr.

Die Studie sowie hochauflösendes Bildmaterial stehen hier zum Download zur Verfügung. www.brain-consulting.de/studies

Methodensteckbrief:
Der Marketing Entscheider Radar 2019 befragte deutschlandweit 100 Marketing- und Mediaentscheider sowie Bereichsleiter in zehn werberelevanten Branchen (Automotive, Energie & Umwelt, Handel, FMCG, Finanzen & Versicherungen, IT, Maschinenbau, Pharma & Chemie, Telekommunikation, Öffentlicher Sektor) zum Digitalisierungsrad in ihren Unternehmen. Um ein möglichst exaktes und detailliertes Bild zu bekommen, wurden die relevanten Bereiche Organisation & Struktur der Unternehmen, Digitalisierung & Prozesse, Mitarbeiter & Unternehmenskultur, Data & Tech sowie die Bedeutung externer Berater im Transformationsprozess beleuchtet. Die CATI-Befragung wurde im März/April 2019 vom Münchner Marktforschungsinstitut Mindfacts im Auftrag der Brain Consulting durchgeführt.

Über Brain Consulting

Brain Consulting ist eine zur Omnicom Gruppe zugehörige Unternehmensberatung mit Fokus auf die Bereiche Marketing, Kommunikation und Media. Wir bieten wegweisende Lösungen zu allen Relevanzthemen der digitalen Transformation. Schwerpunkte unseres Wirkungsspektrums bilden die Felder Marketing Transformation, Customer Strategy, Data & Tech und Marketing Success.

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Über Omnicom Media Group Germany

Die Omnicom Media Group Germany ist die deutsche Mediaholding der Omnicom, einer weltweit führenden Kommunikations-, Werbe- und Marketingdienstleistungsgruppe. Mit den Agenturen OMD, PHD und Hearts & Science umfasst sie drei relevante und wachstumsstarke Mediaagenturnetworks in Deutschland, die mehr als 200 namhafte, werbetreibende Unternehmen in den Bereichen Strategie, Kommunikation, Mediaplanung, Mediaeinkauf, Optimierung und Forschung betreuen.

Zur Omnicom Media Group Germany gehören auch verschiedene Spezialagenturen und -bereiche wie Annalect (datengetriebene Marketinglösungen), Resolution Media (Performance Marketing), areasolutions (Kommunikation im öffentlichen Raum), OMG Fuse (Markeninszenierungen & freiwillige Markenerlebnisse), Trakken Web Services (Digital Analytics & Conversion Optimierung) sowie seit März 2018 Brain Consulting (Beratung für digitale Transformation). Im Herbst 2018 hat die Omnicom Media Group Germany die Performance Marketing-Sparte der UDG United Digital Group akquiriert und in die bestehende Resolution Media transformiert.

Das erklärte Ziel aller Agenturen und Bereiche der Omnicom Media Group Germany ist es, Kunden dabei zu helfen, den Wert ihrer Kommunikation zu steigern.

Die Agenturen der Omnicom Media Group Germany sind mit mehr als 1.400 Mitarbeitern an sieben deutschen Standorten vertreten.

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